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de:ostern_2012 [2012/01/07 13:16]
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de:ostern_2012 [2012/01/07 13:26] (aktuell)
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==== Oster 2012 als Kurz-Ashram ==== ==== Oster 2012 als Kurz-Ashram ====
-===== MEDITATION - LASS DEIN LICHT LEUCHTEN! =====+===== Meditation - Lass dein Licht leuchten! =====
-**"Sangham saranam gacchami - ich nehme Zuflucht zur Gemeinschaft"**. Diesen Satz habe ich zum ersten Mal von meinem Meister gehört, 1980, als er vor seinen Lehrern sprach. Dieser Satz ist auch im Buddhismus bekannt. Es geht dabei natürlich nicht um sektiererisches Abschotten, damit daraus eine nur auf sich bezogenen Gemeinde ensteht.\\+Wirklich, im Yoga steht und fällt alles mit Meditation. Man sieht es einem Menschen an, der regelmäßig meditiert. Ein inneres Leuchten zeigt sich im Gesicht, eine neue Feinheit und Einfühlsamkeit entfaltet sich.\\
-Es ist wie ein Ballspiel, in dem man sich den Ball zu wirft und ihn schnell über weite Distanzen tragen kann. Und wenn der Ball am Ziel ist, dann haben alle gewonnen, auch die, die nicht mit nach vorne gekommen sind.\\+In allen Kulturen gibt es im Jahreslauf Zeiten, denen eine besondere Kraft zugeschrieben wird. Ostern ist bei uns so eine Zeit, das Erwachen des Frühlings steigert unsere Freude am Wiederkommen des Neuen, jedes Jahr, und jedes Jahr ist es neu, auch wenn wir es schon so oft erlebt haben.\\
-Die Meditation ist intensiver, das Mantrasingen ist stärker, und wer keine starke Stimme hat, profitiert von der Stimmkraft der anderen. Zusammen zu kochen und zu arbeiten, ist eine herrliche Kostprobe von Seva, dem selbstlosen Dienen, das mein meister immer als den geheimen Yogaweg bezeichnete. Und überall ist auch mit anderen zusammen Raum für Stille.\\+Meditation ist auch so etwas, je mehr man übt, desto frischer kann sie werden. Über die Jahre lehrt uns der Prozess, den wir (nicht ganz präzise) Meditation nennen, immer neue innere Wahrheiten. Wenn Yoga sich ganz in sich zurückziehen würde, wäre am Ende Meditation übrig. Sie ist das große Geschenk, dass sich immer weiter steigert.\\
Das Verständnis von Menschen auf dem Yogaweg ist in der Gemeinschaft verstärkt. Jede und jeder steht an einer anderen Stelle des Wegs und im Austausch von Einsichten und Erfahrungen können für alle anderen Klarheit und neue Entschlossenheit entstehen.\\ Das Verständnis von Menschen auf dem Yogaweg ist in der Gemeinschaft verstärkt. Jede und jeder steht an einer anderen Stelle des Wegs und im Austausch von Einsichten und Erfahrungen können für alle anderen Klarheit und neue Entschlossenheit entstehen.\\
-Als ich in Indien im Ashram meines Meisters lebt, lebten wir oft in Schlafsälen. DAs hörte sich auch für mich anfangs ungut an. Aber schnell fing ich an die Ruhe und die Stille zu genießen. Alle verhielten sich respektvoll und liebevoll miteinander. Es wurde kaum geredet, was wiederum der Erfrischung und Entspannung diente.\\+Mein Meister sagte uns oft, dass für jemanden, der den Weg ganz zu Ende gegangen ist (ja, das ist möglich!), Meditation wie ein tiefes, sinnliches Vergnügen wird. Auch, wenn man noch ganz normal wie so viele, auf dem Weg ist, kann man das so erleben.\\ 
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 +Ich freue mich schon sehr auf unsere Gemeinschaft, das Singen zusammen, das gemeinsame Stillsein in der Meditation, zusammen kochen und essen, zusammen diskutieren, sich austauschen - dazu lade ich alle ein, die kommen wollen und können.\\
Das "Schlössle", in einer traumhaften Gegend Schwabens gelegen, ist ein einfaches Hause (gehört einer evangelischen Gemeinde), wo wir ganz unter uns sein werden. Alles ist auf die innere Stille ausgerichtet. Das Zusammensein ist nicht bedrängend, sondern wie eine sanfte, ruhige Unterstützung.\\ Das "Schlössle", in einer traumhaften Gegend Schwabens gelegen, ist ein einfaches Hause (gehört einer evangelischen Gemeinde), wo wir ganz unter uns sein werden. Alles ist auf die innere Stille ausgerichtet. Das Zusammensein ist nicht bedrängend, sondern wie eine sanfte, ruhige Unterstützung.\\
 
de/ostern_2012.txt · Zuletzt geändert: 2012/01/07 13:26 von uwe