Ostern 2019 im Schlössle

Glück und Vergesslichkeit


Am Anfang ist es für viele Menschen, die nicht in einer spirituellen Kultur aufgewachsen sind, eine Herausforderung, Yoga-Wissen („Die Welt ist so, wie du sie siehst“, „Alles, was du suchst, ist in dir“, etc.) zu begreifen.

Viele Fragen tauchen auf, manches wirkt auf Menschen, die Yoga kennenlernen, sehr abstrakt und ihrer eigenen Lebenserfahrung zuwider laufend. Dann, mit yogischem Studium, wird die bestechende Klarheit der Yogalehre immer klarer.

Etwas Erstaunliches geschieht: Unsere anfängliche Unwissenheit macht der Vergesslichkeit Platz. Im Yoga wird sie als psychische Schwäche verstanden. Es ist wie eine Hand, die nicht die Kraft hat, etwas festzuhalten. Vergessen wertet yogische Erfahrungen zu alltäglichen Ereignisse ab, macht aus tiefer Einsicht nebulöse Vermutungen. Es führt dazu, dass wir im Alltag nicht so einfach auf den Schatz unserer inneren Erkenntnis zugreifen können.

So wollen wir im Osterkurs untersuchen, wie wir das Vergessen abschwächen können, damit wir immer frisch hier und jetzt unsere Erkenntnis leben können. Das Schlössle ist ein einfaches Haus, mitten in wunderschöner Natur. Das Mantrasingen ist dort immer das Highlight. Mir kommt es dort so vor, als wäre es einfach, den äußeren und inneren Raum mit den Klängen des Mantras zu füllen.

zu den Daten >>> english

 
de/veranstaltungen_in_deutschland.txt · Zuletzt geändert: 2019/03/16 18:23 von uwe